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15. November 2007
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30. Juli 2007
Beeindruckendes Olympiazeugnis
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30. Juni 2007
Pierre de Coubertin und die Künste
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  GESTALTE DEIN OLYMPIA  
 


15. November 2007

Der Kreativwettbewerb des
Deutschen Sport & Olympia Museums

Das Deutsche Sport & Olympia Museum veranstaltet im Rahmen der großen Sonderausstellung „Olympia – Werte ∙ Wettkampf ∙ Weltereignis“ zudem den Kreativwettbewerb GESTALTE DEIN OLYMPIA, unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Kostas Georgiadis, Dekan der Internationalen Olympischen Akademie sowie Professor für Olympismus an der Universität der Peloponnes, Sparta.

GESTALTE DEIN OLYMPIA bietet Jugendlichen ab 14 sowie Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 bis 12 die Möglichkeit, sich in verschiedenen Formen mit dem Thema “Olympia” gestalterisch zu beschäftigen. Ob olympisch gedichtet oder getanzt, olympisch gemalt, improvisiert, rezitiert oder Theater gespielt wird, die besten Beiträge, werden auf dem großen Olympia-Festival am 16. Juni 2008 in Köln präsentiert. Die abschließende Siegerehrung feiert die Gewinnerinnen und Gewinner der fünf Kreativkategorien Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Neue Medien, Musik und Dichtung.

Neben dem Besuch von Ausstellungen, Aufführungen und Sportereignissen können sich die Siegerinnen und Sieger über tolle Sachpreise im Gesamtwert von 10.000 Euro freuen. Kunst und Sport werden seit jeher in enge Beziehung gesetzt. Pierre de Coubertin, Begründer der modernen Olympischen Spiele, verknüpfte Kunstwettbewerbe mit dem sportlichen Wettkampf. Von 1912 bis 1948 waren Wettbewerbe in den Bereichen Architektur, Musik, Literatur, Malerei und Bildhauerkunst Teil des offiziellen olympischen Wettkampfprogramms. Bis heute gehört das Kulturprogramm fest zum größten Sportereignis der Welt. Sport bewegt uns alle und hat viele Gesichter! In diesem Sinne freut sich das Deutsche Sport & Olympia Museum über kreative Beiträge aus den fünf Bereichen. Ob ausgefallen, humorvoll, kritisch, cool oder spritzig, es werden alle Wettbewerbsbeiträge zugelassen, die sich mit dem Thema “Olympia” beschäftigen.

Die Beiträge sind per CD, DVD oder Weblink an das
Deutsche Sport & Olympia Museum
GESTALTE DEIN OLYMPIA

Im Zollhafen 1
50678 Köln

oder an kreativ@sportmuseum.info zu senden.

Einsendeschluss ist der 5. Mai 2008.

Für Fragen zum Projekt GESTALTE DEIN OLYMPIA sind wir unter der Telefonnummer 0221 - 33 60 96 7 zu erreichen.

Rein ins Geschehen! http://www.olympia-ausstellung.de/

 
 
 

30. Juli 2007

Beeindruckendes Olympiazeugnis

Der Name Walther von Adelson (1896 – 1963) dürfte den wenigsten Sportfans bekannt sein – dennoch: der in Hamburg geborene Mann hat olympische Spuren hinterlassen, die das Deutsche Sport & Olympia Museum vom 20. Oktober bis zum 9. Dezember 2007 im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.

Walther von Adelson war 1921 Deutscher Meister über 800 Meter, 1922 Mitglied der deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft beim Länderkampf gegen die Schweiz in Frankfurt. Gleichzeitig ist er begeisterter Olympiasammler, früh beginnt er, mit Hilfe von Briefmarken, Werbevignetten und weiterer Flachware eine lückenlose Dokumentation der modernen Olympischen Spiele ab 1896 zu erstellen. Ab Mitte der 20er Jahre ist von Adelson als Sportfunktionär und Sportjournalist tätig, ehe ihm 1934 Berufsverbot durch den NS-Reichsverband der deutschen Presse erteilt wird. Der Grund: Walther von Adelson ist das Kind einer unehelichen Beziehung seiner Mutter Theodora Ernestine Wilhelmine Elise Kern mit dem jüdischen Kaufmann Heymann Hugo Jacobsohn. Der Ehemann der Kindesmutter, Hans von Adelson, hat dem als Walther Kern geborenen Kind erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts seinen Familiennamen „von Adelson“ erteilt. Dennoch überlebt von Adelson die NS-Zeit, von 1939-1944 ist er Hauptfeldwebel bei der Wehrmacht. Nach dem Krieg kehrt er in seinen Beruf als Sportjournalist zurück, bereits 1945 ist er Sportsendeleiter beim Nordwestdeutschen Rundfunk in Hamburg, ehe er 1949 in die Schweiz übersiedelt, wo er 1963 stirbt.

Und aus der Schweiz, genauer gesagt aus dem in Basel ansässigen Sportmuseum Schweiz, kommt nun der Nachlass von Adelsons zur Ausstellung ins Deutsche Sport & Olympia Museum.

Die sammlerische Dokumentation der Olympischen Spiele von 1896 bis 1960 dürfte Sportfans und Olympiasammler aufgrund ihrer ausgezeichneten Qualität begeistern: Insgesamt 350 Olympia-Tafeln im Format DIN A4 hat von Adelson mit Originalware wie Briefmarken, Vignetten, Broschüren und Fotos angelegt, dazu mehrere Dutzend Tafeln zu diversen Sportanlässen.

 
 
 

30. Juni 2007

Pierre de Coubertin und die Künste

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Der Ausstellungstitel Pierre de Coubertin und die Künste lässt manchen vielleicht verwundert aufhorchen, wird Pierre de Coubertin (1863 – 1937) gemeinhin doch stets mit dem Sport in Verbindung gesetzt. Als universal gebildeter Mensch war er aber weitaus mehr und stand in der Tradition des höheren Bildungsbürgertums des späten 19. Jahrhunderts.

Der Einfluss seiner Familie – und hier vor allem seines Vaters – hat Pierre de Coubertin maßgeblich beeinflusst in der Entwicklung seiner Olympischen Idee(n). So bestimmte die Kultur schätzende und bis heute Kunst schaffende Groß-Familie de Navacelle de Coubertin das auffällige Bedürfnis Pierre de Coubertins, nach Einheiten wie etwa Kunst und Sport zu streben.

Weltweit manifest und besonders bekannt wurden die 1906 in Paris beschlossenen olympischen Kunstwettbewerbe, welche für die Olympischen Spiele 1908 in London vorgesehen, aber erst 1912 in Stockholm realisiert wurden und dann bis einschließlich 1948 als offizieller Bestandteil der Olympischen Spiele stattfanden. In der Ausstellung „Pierre de Coubertin und die Künste“ sollen nun erstmalig ausgewählte Kunstwerke mehrerer Mitglieder der Familie Coubertin mit dem Ziel zusammengeführt werden, den kulturellen und pädagogischen Hintergrund Pierre de Coubertins zu verstehen. Von dieser Basis aus werden dann die kulturellen Aspekte der Olympischen Bewegung erläutert, die Ausstellung umfasst somit zwei große inhaltliche Bereiche: zum Einen die Künstlerfamilie Coubertin, zum Anderen das umfassende Thema Olympismus und Kunst/Kultur.

Die Ausstellung wird gemeinsam mit dem Comité International Pierre de Coubertin und dessen Vorsitzenden Prof. Dr. Norbert Müller konzipiert, ein dreisprachiges Begleitbuch (D, F, GB) wird zusätzlich angeboten.

In Köln ist sie vom 5. Dezember 2007 bis 3. Februar 2008 zu sehen und reist anschließend bis 2009 durch mehrere europäischen Sportmuseen.

 
 

 

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