zur Dauerausstellung
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Alles auf einen Blick - ein Wegweiser durch das Museum
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15. Dezember 2006

Kurt Brumme - die Stimme des Westens

Das Deutsche Sport & Olympia Museum widmet seit dem 1. Dezember 2006 der Reportlegende Kurt Brumme einen eigenen Ausstellungsraum. So wird an den Radiopionier aus Köln erinnert, der über 6000 Sportsendungen bestritt und als jahrelanger Sportchef des WDR die Sportberichterstattung maßgeblich prägte.

Kurt Brumme wurde am 04.02.1923 in Köln geboren. Er beginnt seine journalistische Laufbahn als Sportjournalist bei den Aachener Nachrichten. Am 01.04.1947 erhält er eine Festanstellung beim damaligen Nord-Westdeutschen Rundfunk, heute WDR, in Köln. 1958 erhält er den Deutschen Fernsehpreis, 1963 wird er Abteilungsleiter Sport beim WDR. Er ist u.a. Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 1988 geht Kurt Brumme in den Ruhestand. Er stirbt am 09. Mai 2005 in Köln.

Er berichtete sechs Mal von Olympischen Spielen und Fußballweltmeisterschaften, von unzähligen nationalen, europäischen und weltweiten Boxmeisterschaften und vielen Rad-Weltmeisterschaften. Nach seiner Pensionierung engagierte er sich in der Ausbildung junger Sportjournalisten und besuchte regelmäßig die Spiele der Fußball-Bundesliga. Für das Sport begeisterte Radiopublikum in West-Deutschland war Brumme zu seiner Zeit ‚die Stimme des Westens’ für Boxstar Muhammad Ali war sogar ‚the voice of Germany’.

Als Vorbild der neu geschaffenen ‚Kurt-Brumme-Galerie’ diente die Kellerbar in privat Haus des Sportjournalisten Dort ging alles, was Rang und Namen in der Sportberichterstattung hat, ein und aus: Wim Thoelke, Manfred Breuckmann, Tom Baier, Jochen Hageleit, Heribert Fassbender, Wilfried Mohren und viele andere.

Zur Einweihung der ‚Kurt-Brumme-Galerie’ hatte das Deutsche Sport & Olympia Museum gemeinsam mit der DOG Köln/Leverkusen geladen. Die Vorsitzende der DOG Köln/Leverkusen, Dr. Britta Siegers, und der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Sport & Olympia Museums, Professor Walther Tröger, freuten sich, dass über 200 Gäste dieser Einladung folgten, darunter viele Gewinner olympischer und paralympischer Medaillen und zwei Sport-Legenden von den Olympischen Spielen 1936: Dr. Grete Debus und Susanne von Hartungen.

Die Laudatio hielt Werner Hansch, ein Schüler und langjähriger Wegbegleiter Brummes. Anschließend eröffneten NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf und Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma gemeinsam mit Kurt Brummes Ehefrau Gerit Brumme und Professor Walter Tröger den Ausstellungsraum.

 

 
 

 

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