03. November 2007
Mit einer Presse-Matinee im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln startete der katholische DJK-Sportverband am 2. November 2007 unter dem Motto „Für mehr Fairness in Sport und Gesellschaft“ eine bundesweite Integrationskampagne.
In Partnerschaft mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem TV-Sender RTL ging es dabei um eine der Hauptaufgabenstellungen unserer Gesellschaft. Der Sport und insbesondere die DJK sind nach ihrem Selbstverständnis freie Träger, die sich des Themas seit 40 Jahren sehr bewusst annehmen und menschliches Miteinander ohne Schranken von Nationalitäten, Ethnien, Religionen und Rassen pflegen. In den Sport integriert sind neben den Menschen mit Migrationshintergrund auch alle anderen Schichten Benachteiligter wie behinderte Menschen, sozial Schwache, Senioren und straffällig gewordene Menschen.
Unter der Schirmherrschaft von FIFA-Schiedsrichter Dr. Markus Merk stellen sich die über 1.100 DJK-Sportvereine mit ihren über 550 000 Mitgliedern in der Bundesrepublik dieser Aufgabe.
In der Matinee zum Kampagnenstart wurden ein Fernsehspot, der ab Mitte November beim Privatsender RTL auf Sendung geht und eine breit angelegte Plakataktion vorgestellt.
Außerdem wurden zwei Ausstellungsspinde im Deutschen Sport & Olympia Museum zu den DJK-Themen „Sport und Olympiapfarrer“ sowie „Sport und Integration“ offiziell eröffnet.
Hans-Gerd Schütt, der amtierende katholische Olympiapfarrer sagte: "Das ich es noch zu Lebzeiten zu musealen Ehren bringe, hätte ich nicht gedacht". Ihm gefällt der Spind, der Kelch mit Hostienschale, Albe und Stola, Bilder und Broschüren bewahrt. Diese werden vom katholischen und evangelischen Olympiapfarrer gemeinsam als Impulsgeber für die Olympia-Teilnehmer herausgeben. Sie stellen den umfassenden Auftrag und die Zusammenarbeit von "Kirche und Sport" dar. Eine in die Schrankinnentür eingelassene Tafel ist den früheren und dem amtierenden Olympiapfarrer gewidmet, beginnend mit dem ersten Olympiapfarrer Heinz Summerer bei den Spielen in München 1972. |