| |
06. Februar 2007
Viel hat nicht gefehlt und der Eindruck wäre entstanden, das Sommermärchen ginge weiter. Mit Beginn der Endrunde der Handball-Weltmeisterschaft startete am Deutschen Sport & Olympia Museum, wie schon zur Fußball-WM, ein „public viewing“. Bis zu 1500 Fans fanden vor drei Großbild-Leinwänden Platz. War der Andrang bei den ersten Spielen noch recht verhalten, so wurde der Mut der Organisatoren im Museum ab dem Viertelfinaleinzug der deutschen Mannschaft belohnt. Bereits zum Halbfinale reichte der Platz nicht mehr aus und da es den Handballern im Gegensatz zu den Fußballern gelang, ins Endspiel einzuziehen, steigerte sich der Andrang am Finaltag nochmals. Mit der Schlusssirene wurde das Museum in seinen Grundfesten erschüttert, Deutschland war zum dritten Mal Handballweltmeister. Erneut brach minutenlanger Jubel aus, als Heiner Brand, Pascal Hens und Co die 30-kg-schwere Weltmeistertrophäe überreicht wurde. Eine Replik des 78er-Pokals, der im Museum ausgestellt ist, wartet nun darauf, dass ihr eine weitere zur Seite gestellt wird. |
|