zur Dauerausstellung
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Alles auf einen Blick - ein Wegweiser durch das Museum
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  Setzen sich gemeinsam für den Kampf gegen Doping ein (v.l.): Rüdiger Nickel, Heike Henkel, Hans-Jürgen Meyer, Frank Busemann, Theo Rous und Christian Wacker.  
 


17. Januar 2007

Theo Rous stellt Anti-Doping-Handbuch vor

Die Buchvorstellung der Standardwerke „Das Anti-Doping-Handbuch“ Band 1 und 2 war ein voller Erfolg. Über 60 Journalisten, darunter mehrere Radio- und Fernsehstationen, versammelten sich am 17. Januar 2007 in der Kurt-Brumme-Galerie. Nach der Begrüßung durch Dr. Christian Wacker folgte eine Ansprache des Verlegers Hans -Jürgen Meyer. Anschließend stellten die Herausgeber Theo Rous und Rüdiger Nickel das neue Standradwerk vor. DSOM-Vorstandsmitglied Theo Rous gab dem Publikum einen Einblick in die Inhalte des ersten Bandes. Dieser enthält wissenschaftliche Grundlagen, geschrieben von renommierten Experten, wie Dr. Roland Augustin von der Nationalen Anti-Doping Agentur in Bonn und Dr. Matthias Kamber vom Bundesamt für Sport der Schweiz. Rüdiger Nickel übernahm die Beschreibung des zweiten Bandes, der als Arbeitsbuch dem aktiven Sportler dient. In diesem Band werden Dokumente, Regeln und Materialien der drei nationalen Anti-Doping-Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie der internationalen World-Anti-Doping-Agency (WADA) erläutert. Dieser zweite Band wird jährlich im Meyer & Meyer Verlag in einer neuen Auflage erscheinen, damit dieses Werk auf dem aktuellsten Stand bleibt. Den Herausgebern ging es insbesondere darum, den schwierigen Komplex Doping nicht mit wissenschaftlichen Texten zu verkomplizieren, sondern einen Zugang für alle Interessierten im Kampf gegen Doping zu schaffen, und zwar nicht nur für den Hochleistungssport, sondern für den gesamten Wettkampfsport aller Altersklassen. Im Anschluss moderierte der Sportjournalist Herbert Fischer-Solms vom Deutschland-Radio eine Gesprächsrunde mit Dr. Roland Augustin und Prof. Dirk Clasing, beide Nationale Anti-Doping-Agentur Deutschland, Prof. Dr. Klaus Müller, Leiter des Dopinglabors in Kreischa, Prof. Dr. Dr. Eckhard Meinberg, Leiter des Instituts für Pädagogik und Philosophie der Deutschen Sporthochschule Köln, Dr. Tanja Haug, Rechtsanwältin und ehemalige Justitiarin des Deutschen Leichtathletikverbandes sowie Heike Henkel, Hochsprung-Olympiasiegerin 1992, und Frank Busemann, Zweiter im Zehnkampf bei den Olympischen Spielen 1996. Themen dieser anregenden Diskussion waren unter anderem Prävention und Testmethoden. Die Gesprächsrunde wurde mit der rhetorischen Frage „ Ist die Dopingbekämpfung am Ende?“ beschlossen. Selbstverständlich waren sich alle Teilnehmer einig, dass dieses nicht der Fall sei.

 

 
 

 

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