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27. Januar 2007
Mitte Oktober hat der Handbiker Errol Marklein seine Karriere als aktiver Leistungssportler beendet. Sechs Goldmedaillen bei Paralympics, Rekordhalter im Marathon, Europameister im Einzelzeitfahren Handbsike Kategorie B sind nur ein Teil seiner beeindruckenden sportlichen Laufbahn. Darüber hinaus hat sich Marklein auch beruflich seinem Sport verschrieben und war als Produktentwickler maßgeblich an der Entwicklung der SOPUR Rennbike-Serie beteiligt. Der Einsatz von Errol Marklein für seinen Sport, seine Erfolge und sein Engagement für den Rollstuhlsport und das Handbiken sind für das Deutsche Sport & Olympia Museum Grund genug, das Handbike mit dem er sein letztes Rennen, den Köln Marathon 2006, bestritt, in die Sammlung des Museums aufzunehmen. Am 26. Januar 2007 überreichte Errol Marklein Museumsdirektor Dr. Christian Wacker das Handbike im Rahmen einer Feierstunde zu seinen Ehren im Salon des Deutschen Sport & Olympia Museum. Anschließend moderierte Werner Schneider vom Reha-Treff eine Diskussion zum Thema: „Zwischen Mitleid und Bewunderung - Wo steht der Behindertensport heute?“. An dem Gespräch nahmen neben Errol Marklein, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, DOSB-Präsidiumsmitglied, Steffi Klein vom Internationalen Paralympischen Komitee, Dr. Karl Quade , Leistungssportbeauftragte des Deutschen Behinderten Sportverbandes und Ulf Mehrens, Präsident des Deutschen Rollstuhlsportverbandes teil. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Problematik der Nachwuchsförderung. |
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