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Siegertyp
Daniel Unger kann wieder lachen. Nachdem sein Traum von einer Teilnahme als Triathlet an den Olympischen Spielen in Athen 2004 durch eine schwere Erkrankung - das Pfeiffersche Drüsenfieber - geplatzt war, und es zudem lange Zeit nicht absehbar war, ob es für ihn sportlich überhaupt weitergehen könnte, errang der 29-jährige Oberschwabe am 02. September 2007 vor rund 200.000 Zuschauern in Hamburg den Weltmeistertitel über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen). Gleichzeitig bedeutete dies die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking 2008.
In seinen Anstrengungen, wieder Anschluss an die Weltspitze zu finden, fand Daniel Unger tatkräftige Unterstützung bei seinem neuen Arbeitgeber, der Sonthofener Firma Filser Sport & Marketing und der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Letztere leistet finanzielle Entschädigungen an den Arbeitgeber, wenn dieser den Athleten für Training und Wettkampf von der Arbeit freistellt.
Das vorbildliche Verhalten von Daniel Unger, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen, stattdessen konzentriert seine Ziele weiter zu verfolgen und letztlich mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft belohnt zu werden, war für das Deutsche Sport & Olympia Museum ein hinreichender Grund, sich um den Erhalt von entsprechenden Dokumentationsmaterialien zu bemühen. So konnten dank der Mithilfe durch die Deutsche Triathlon Union mehrere WM-Plakate und Broschüren sowie ein kompletter Medaillensatz dem Sammlungsbestand zugeführt werden. Das zentrale Objekt ist jedoch, das von Daniel Unger signierte WM-Wettkampftrikot, steht bislang zwar noch auf der Wunschliste, es besteht aber die begründete Hoffnung auf eine baldige Übernahme. |
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