Britta Heidemann überreicht beim 17. Bayer-Fechtcup dem Museum eine Erinnerung an ihre erste Olympische Medaille
Aus Sicht der Veranstalter und des Museums war der 17. Bayer-Fechtcup am 31. Oktober 2009 in Leverkusen ein großer Erfolg. Die Veranstalter konnten beim traditionsreichen Turnier erneut auf volle Ränge blicken und spannende Gefechte beobachten, das Deutschte Sport & Olsympia Museum, vertreten durch den Leiter der Sammlungen, Wolfgang Lewitzki, könnte aus den Händen der derzeit weltbesten Degenfechterin, Britte Heidemann, die Wettkampfjacke der Olympischen Spiel 2004 in Athen entgegen nehmen.
Die Erfolge der, in Köln geborenen Fechterin, die erst mit 14 Jahren zum Fechtsport fand, sind beeindrucken. 2001 wurde sie Vize-Juniorenweltmeisterin und Junioren-Europameisterin. 2002 wurde sie Weltmeisterschafts-Dritte, 2003 Weltmeisterschafts-Zweite mit der Mannschaft. 2004 belegte sie den dritten Platz im Mannschafts-Weltcup. Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen erreichte sie in der Mannschaft mit Claudia Bokel und Imke Duplitzer Silber hinter der Mannschaft aus Russland. 2007 wurde sie Weltmeisterin im Einzel in Sankt Petersburg. Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking gewann sie im Einzelwettbewerb die Goldmedaille. Im Jahre 2009 sicherte sich Heidemann mit dem Europameistertitel das Triple und ist somit die erste Degenfechterin, die alle drei großen Titel gleichzeitig inne hat.
Daher war es selbstverständlich, dass den Besuchern des Museums Heidemanns Athener "Fechtjacket" umgehen im Foyer präsentiert wurde.