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20. Juni 2006

Der Wembley-Ball ist für einen Tag in Köln

Die Leihgabe des britischen Fußballmuseums ist für einen Tag im Deutschen Sport & Olympia Museum. Drin oder nicht drin - daran scheiden sich bis heute die Geister. Ein Physikprofessor aus Dortmund sagt: „Drin, aber nur für 0,02 Sekunden.“ Dazu hat er enorm lange Berechnungen angestellt, aber wenn Torwart Hans Tilkowski damals auch nur einen Finger am Ball gehabt hätte, „dann kann man es heute nicht mehr physikalisch lösen.“ Wie soll das dann erst ein Schiedsrichter sehen? Referee Gottfried Dienst entschied an diesem denkwürdigen 30. Juli 1966 im Londoner Wembley-Stadion auf „Tor“. Der Spielball wird gehütet wie ein Nationalschatz, er gilt als eines der teuersten Sportobjekte in England. Wer ihn anfasst - wenn man das überhaupt darf - muss Handschuhe tragen. Für 24 Stunden wird dieser Ball heute im Sport und Olympiamuseum in Köln sein; anlässlich des Spiels der Engländer gegen Schweden. Englische und deutsche Zeitzeugen und der Direktor des National Football Museums, Kevin Moore, werden ihre Wembley-Geschichten erzählen.

 
 

 

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